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Die Gael
Die
auserwählten Kinder der Göttin
Gael sind Menschen, die zweite der Muttergöttin Anu geborene Rasse.
Anu schuf den Vater der Gael aus ihrem Bestreben, die erstgeborene Rasse
der Fir Bolg, die die Göttin betrogen hatten und ihren ewigen Fluch
auf sich geladen hatten, durch ein neues Geschlecht von Kindern zu ersetzen.
Anus erster Gemahl war der Gehörnte Gott, und er war eine Kraft der
Natur und Fruchtbarkeit, aber der Vater der Gael Lahmfada war ein hellbrennender
Stern, und so wurde er der Sonnengott genannt.
Die Gael tragen viel von Lahmfadas Geist in sich, auch wenn ihre erlaubte
Lebensspanne kurz ist, kosten sie ihr Leben mit Vergnügen voll aus,
egal ob sie kämpfen, feiern oder religiösen Zeremonien beiwohnen.
Gael leben in einer Stammesgesellschaft, regiert von einer Kriegerkaste
von Königen, Königinnen und Häuptlingen. Ein Stamm setzt
sich aus einer Anzahl von Dörfern zusammen und wird von einem Kriegerhäuptling
geführt. Der Häuptling ist für die Verteidigung seines
Dorfes verantwortlich und legt Streitigkeiten zwischen seinen Leuten bei.
Außerdem muss er für die Versorgung wichtiger Reisender, wie
anderen Häuptlingen oder Königen, bei der Reise durch sein Gebiet
sorgen. Könige und Königinnen kümmern sich um die Belange
des ganzen Stammesgebietes, führen den Stamm und regieren abwechseln
als Großkönig aller Gael in Taras. Der Großkönig
ist aber immer ein Mann, er ist für sie der Sonnengott und Anus sterblicher
Gemahl.
Außerhalb dieser Struktur stehen die Druiden, sie sind die Hüter
alter Überlieferungen und Richter bei Streitigkeiten zwischen Häuptlingen
und Königen, oder Herrschenden und Beherrschten. Außerdem agieren
sie als Berater und führen Anu gewidmete religiöse Zeremonien
durch.
Die Gael bewohnen die Küstengebiete im Süden und Osten Gorias,
wo sie auf Hügel und Plateaus große Festungen aus Granit errichtet
haben. Die größte Festung ist Taras, hier residiert der Großkönig
die meiste Zeit im Jahr. Kleinere Siedlungen für Ackerbau und Fischerei
erstrecken sich rund um diese Gebiete und werden in der Wildnis immer
seltener, wenn man die gefährlichen Grenzen wie Kluruchs Sumpf oder
die Grabhügel der alten Könige erreicht. Weiterhin gibt es eine
Anzahl den Druiden heiliger Stätten im Reich der Gael, oft in Hainen
oder auf Hügeln.
Die Gael sind athletische und fähige Kämpfer und verlassen sich
auf Plänklertaktiken, um feindliche Einheiten aus der Schlachtlinie
zu locken, und sie dann mit schweren Einheiten wie Kriegern und Reitern
zu überwältigen.
Anders als andere Völker wie z.B. die Fomorian betrachten die Gael
ihre Plänkler als wertvolle Ressource, die nicht einfach in selbstmörderischen
Aktionen für bessere Truppen geopfert werden. Wenn das Gefecht erst
einmal begonnen hat, ziehen sich die Plänkler auf eine sichere Entfernung
zurück, wo sie gegnerische Flankenangriffe verlangsamen können.
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